Chronik

VORGESCHICHTE

1854
Der Protestantische St.Johannis-Zweig-Verein wird gegründet
Dieser strebt u.a. die Krankenpflege Protestantischer Patienten durch Diakonissen in Augsburg an

1855
Schwester Julie Hörner, eine Diakonisse aus Straßburg, beginnt am 15. Oktober ihren Dienst in einer Mietwohnung der Jakobervorstadt – dieses Datum gilt als Geburtsstunde der Evang. Diakonissenanstalt Augsburg
Die Schwestern des wachsenden Diakonissenhauses leisten in den Folgejahren ambulante Krankenpflege in ihren eigenen Räumlichkeiten, sowie bei Patienten in deren Zuhause

1869
Von 25 Diakonissen arbeiten acht in der Protestantischen Abteilung des Städt. Krankenhauses

1888
Aus dem Erbe der Gräfin Stefanie du Ponteil wird ein Grundstück für den Baueines Mutterhauses mit einem Krankenhaus an der Frölichstrasse erworben.
Die "gräfliche Krankenstiftung" sieht u.a. vor:
"In der Krankenanstalt werden je nach Maßgabe der verfügbaren Renten … Freibetten für Erwachsene und Kinder errichtet, worin arme und minderbemittelte Kranke, die im hiesigen Städtischen Krankenhaus keine Aufnahme finden, kostenfrei verpflegt werden".

1891
Erteilung der Baugenehmigung und Baubeginn von Mutterhaus und Krankenhaus



1893
Das Diakonissen-Krankenhaus wird eingeweiht
Der Neubau hat zwei Stockwerke (Erdgeschoß und ein Obergeschoß) und besitzt neben Operationsräumen mehrere Patientenzimmer für bis zu 30 Betten
Die medizinische Versorgung erfolgt bereits damals nach dem Belegarzt-System, d.h. niedergelassene Ärzte weisen ihre Patienten in die Klinik ein, wo sie diese operieren und behandeln

1900
496 Patienten, 339 Operationen

1909
1.086 Patienten, 941 Operationen, 19.624 Verpflegungstage

1910
Erweiterung des Krankenhauses nach Westen
Die Klinik erhält zwei neue moderne Operationssäale mit den erforderlichen Nebenräumen

1930
Das Krankenhaus erhält ein zweites Obergeschoss und eine Abteilung für Innere Medizin
Die Zahl der Betten wir auf 150 erhöht

1939 – 1945
In allen Räumen des Diakonissen-Krankenhauses ist ein großes Reservelazarett untergebracht

1944
Schwere Bombenschäden an allen Gebäuden

1950 – 1952
Im Rahmen des Wiederaufbaus erhält das Krankenhaus ein drittes Obergeschoß
Die Bettenzahl wird von 150 auf 220 erhöht

1966
15 Belegärzte sind tätig in den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, HNO, darüber hinaus sind ein Augenarzt und ein Orthopäde am Haus tätig

1974
Einführung der 40-Std-Woche für freie Mitarbeiter
Übertragungsanlage für Patientenbetten in Betrieb (Hörer mit Radio und Gottesdienstübertragung)

1975
Erstmals EDV im Krankenhaus – Verwaltung und Stationen

1976
Inbetriebnahme eines neuen Funktionstraktes (Operationsräume, Endoskopie, Röntgen, Labor, u.a.)

1980 – 1984
Sanierung der Betten- und Funktionsräume

1982
3.800 Patienten

1985
Neue Bettenaufbereitungsanlage

1990
Zuteilung zusätzlicher Betten für die Urologie durch Schließung einer urolog. Klinik in Augsburg

1992
Erweiterung des Krankenhauses nach Osten (u.a. zusätzlicher Aufzug, Sanitärräume)

1994
Einweihung neuer Endoskopie-Räume im Rahmen der Erweiterung der Urolog. Belegabteilung, Erneuerung der Patienten-Schleuse im OP-Bereich

1996
über 8.000 Patienten, Einführung Kardiologie und Gefäßchirugie

1997
Sanierung von Patientenzimmern, Einbau eigener Naßzellen

2000/2001
Eröffnung Ambulantes Zentrum mit eigenem OP und Aufwachraum
Eine Gemeinschaftspraxis eröffnet das Kardiologische Zentrum am diako
Lythotriptor zur schmerzfreien Nierenstein-Zertrümmerung geht in Betrieb
Patientenzimmer, Funktionsräume, Flure und Gänge mit neuem Farbkonzept gestaltet

2002
Einführung Qualitätsmanagement

2004
Einführung DRG-System zur Leistungsabrechnung mit den Krankenkassen
Strukturbereinigung der Belegklinik HNO-Ärzte beenden ihren Dienst am diako
Neuorientierung im Behandlungsspektrum mit einer Schwerpunktbildung auf Kardiologie, Diabetologie, Urologie, Gynäkologie und Chirurgie
Einführung Brachytherapie zur schonenden Behandlung von Prostatakrebs
Wund- und Stomakompetenzzentrum
Outsourcing Labor

2005
Erste Zertifizierung nach KTQ und ProCumZert
Beginn der Zusammenarbeit mit dem zertifizierten Brustzentrum des Klinikums Augsburg
Tag der offenen Tür im KH mit über 3.500 Besuchern

2006
Neuorganisation der Stationen

2007
Das Krankenhaus erhält ein neues Logo und einen neuen Namen: diako – die stadtklinik
Das Ärztehaus am diako mit öffentlicher Tiefgarage wird eingeweiht
Erstmals Teilnahme am "Gesundheitspark" auf der Augsburger Frühjahrsausstellung; neben allg. Informationen zum Krankenhaus und Leistungsspektrum werden Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen der Gesundheit von Belegärzten der Klinik angeboten

2008
Rezertifizierung nach KTQ und ProCumZert
Teilnahme am "Gesundheitspark" auf der Augsburger Frühjahrsausstellung
Baubeginn neuer OP- und Funktionstrakt als erster Bauabschnitt der Generalsanierung der Klinik

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