Stichwortsuche



Wichtige Links


























Musik abspielen



die schwesternschaft im diako

Christiane Ludwig - Oberin
Christiane Ludwig - Oberin

Kontaktadresse:
Evang. Diakonissenanstalt Augsburg
Frölichstraße 17
86150 Augsburg

Christiane Ludwig, Oberin
Tel.: 0821/3160 - 6202
Fax: 0821/3160 - 6242
Email an Frau Ludwig


Wer sind wir?
Wir Augsburger Diakonissen sind äußerlich an unsrer Tracht zu erkennen: Wir tragen einheitliche, bewusst zeitlose Kleider, eine weiße Haube und besonders unser silbernes Kreuz.

Schwesternschaft
Mit den Kleidern stehen wir dafür ein, dass wir zur Schwesternschaft gehören. Wir sind frei von der Sorge um Modetrends und um unseren Lebensunterhalt. Umso mehr sind wir frei, um uns bedürftigen Menschen zuzuwenden. Wir haben uns deshalb für die Ehelosigkeit entschieden und leben in Gütergemeinschaft.
Die weiße Haube war in Zeiten, als unser Diakonissenhaus gegründet wurde, die Kopfbedeckung einer verheirateten Bürgerfrau. Wir tragen sie gern, weil sie uns als unverheiratete Frauen erinnert: Wir stehen unter dem Schutz eines Anderen, der uns an jedem Einsatzort „behütet“ und von dessen Liebe wir leben. Wir lassen uns dorthin senden, wo wir gebraucht werden.
Unsere Gemeinschaft ist entstanden, weil Kranke, Kinder und Alte im Umbruch der industriellen Revolution ins soziale Elend abgerutscht sind. Kompetente Hilfe war nötig und so wurden junge, wache Frauen auf ihre Einsätze in pflegerischen und sozialen Arbeitsfeldern vorbereitet. Zugleich erhielten sie eine intensive Ausbildung, die in die Mitte eine fundierte theologische, spirituelle und die Herzensbildung stellte.
Deshalb tragen wir als Ausdruck unseres Glaubens unser silbernes Schwesternkreuz bei fast allen Alltagstätigkeiten. Auf dessen Rückseite ist unser Leitspruch aus dem Johannesevangelium eingraviert: Joh. 15,5
„Jesus Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“
Heute spielt im Gemeinschaftsleben der Schwestern die tätige Liebe und Fürsorge aus Altersgründen nicht mehr die zentrale Rolle. Aber die Fürbitte, die tägliche Bibellese, ehrenamtliches Engagement und informierte Anteilnahme an aktuellen Fragen in Kirche und Gesellschaft sehen wir als bleibende Aufgabe.



Wie geht es weiter mit den Diakonissen?
Zur Zeit leben 67 Schwestern in unseren Häusern, davon sind die meisten im „Feierabend“ (Ruhestand), aber viele von ihnen haben ihre je eigene Aufgabe übernommen.
Unsere Zukunft hat bereits in einem anderen Kontinent begonnen: In der „Ushirika wa neema“ („Gemeinschaft der Gnade“) am Fuß des Kilimanjaro in Tanzania. Zwei Schwestern aus unseren Reihen haben im Jahr 1979 ein neues Mutterhaus gegründet. Dort haben sich inzwischen 45 Schwestern den Regeln und dem Geist der Mutterhausdiakonie verschrieben.
In Augsburg haben wir noch keine konkreten zeitgemäßen Formen für eine Glaubens- und Lebensgemeinschaft geprägt. Wir sind offen für Ideen und Strukturen, für Menschen, die mit uns etwas Neues entwickeln wollen, und für das Wehen des Heiligen Geistes, dem wir auch Unerwartetes zutrauen.

Druckversion anzeigen